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Tagesimpuls 4.10.2019

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Es ist die Sanftheit und die Reinheit,
die sich allmählich und unverhofft
im Kleid der Veränderung zeigt.
Sie lächelt Dir zu, liebkost dein Gesicht,
während um dich herum
alles in sich zusammenbricht.
Obgleich der Boden unter dir zerfällt,
oder die Angst sich zu dir gesellt,
unerheblich was sich dir verabschiedend zeigt,
so ist es nach wie vor, die Sanftheit und die Reinheit,
die in all dem Chaos und der Unsicherheit bleibt.
Atme und lächle, wohlwissend und im tiefen Vertrauen,
dass genau in der Finsternis,
das eigene Licht die Welt erblickt.
Tanze und liebe, drehe dich einfach weiter
auf dieser unaufhaltsamen Veränderungsleiter.
Und während du dich friedlich drehst,
dem Himmel entgegen gehst,
verabschieden sich durch sanfte Integration
der Schmerz, das Leid und die Pein im Flüsterton.

 

Unerheblich, was sich auch immer in deinem Leben zeigt, einerlei wie viel Unsicherheit und Angst dir zur Zeit die Luft zum Atmen nimmt, völlig gleich, wie laut und schrill dein Ego schreit, bleibe du bei dir. Je aufbrausender und ohrenbetäubend das Außen ist, desto stiller und ruhiger darf es in dir werden. Es ist eine Zeit zum Rückzug, Einkehr, Kontemplation. Eine Phase der bewussten Stille – um dich vollkommen zu spüren, dir selbst zu lauschen und so wahrhaftig in dir anzukommen. Nutze diesen Moment, mach dir diese Zeitqualität zu eigen und genieße deine eigenen Felder, was ein deutliches Abgrenzen zum nun lauten und turbulenten Außen erfordert. Klarheit und Wahrheit ist nur im Stillen und Leisen zu finden und genau das ist die Herausforderung und der nächste Schritt, der nun ansteht: die eigene Klärung.

Genieße den Prozess!

 

 

Bildquelle: pexels.com
Text: Yvonne Fitzner

P.S.: Meine Impulse dürfen gerne mit Hinweis auf Website und Urheber bitte vollständig und ungekürzt geteilt und weitergeleitet werden.

Tagesimpuls 29.06.2019

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Weil ich mich liebe, mag ich nicht…

– dauernd verfügbar sein
– deine Erwartungen erfüllen
– funktionieren
– in der Kontrolle baden
– permanent grinsen, wenn mir zum Heulen ist
– dir gefallen müssen
– angepasst sein
– immer kompromissbereit sein

Weil ich mich liebe, mag ich viel lieber…

– auch mal abtauchen, um in der unendlichen Weite meine Stille zu genießen
– meinen eigenen Bedürfnissen genußvoll gerecht werden
– alle Fünfe gerade sein lassen
– meinen Tränen freien lauf lassen, weil es so herrlich befreiend und echt ist
– in deine Ungnade fallen, weil ich es mir selber recht mache
– völlig unkonventionell aus der Reihe tanzen, weil das Leben so erst richtig Spaß macht
– ab und an kompromisslos sein und mich an die erste Stelle stellen

Weil ich mich liebe, habe ich mir und dir auf jeder Ebene verziehen, wohl wissend, dass es nur unsere verletzte Struktur war, die vor lauter Sehnsucht nach Liebe wild um sich biss.

Weil ich mich liebe, kann ich dich jetzt erst wirklich sehen….

Und Weil Ich endlich ich bin,
kannst Du du sein.
Vielleicht schaffen wir es dann,
gemeinsam Wir zu sein.

 

 

Bildquelle: pixabay

Text: Yvonne Fitzner

 

P.S.: Meine Impulse dürfen gerne mit Hinweis auf Website und Urheber bitte ungekürzt und vollständig geteilt und weitergeleitet werden.

Tagesimpuls 23.06.2019

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Du sagst vielleicht, du liebst diesen einen Menschen,
 du tust alles dafür, dass es endlich passt.
Aus lauter Verzweiflung passiert es unweigerlich:
Es wird sich verdreht, kontrolliert, fingiert, manipuliert, gespielt, visualisiert…
Du hast eventuell alles eingesetzt, jede Technik angewendet, hast einen Heilungsmarathon angetreten, nur um genau Jenen an deiner Seite zu wissen.
Tust du es aus Liebe zu dir, oder um eine Lücke von außen gefüllt zu bekommen? Ist es Letzteres, höre auf damit! Lass es! 
Es ist ein Fluch, eine Nerver-ending-Story, wenn du dich selber im Spiel des „Haben-Wollens“ verlierst, weil du die Erfüllung vermeintlich nur in einem anderen siehst.
 Alles im außen ist Resonanz auf dein Innenleben.
 Wie willst du Liebe empfangen, wenn du sie dir selbst nicht geben kannst?
 Wie willst du Ehrlichkeit und Offenheit erleben,
 wenn du manipulierst, dich selbst und deine Bedürfnisse ignorierst oder nicht ehrlich zu dir bist? 
Wie willst du Freiheit erhalten, wenn du kontrollierst?
Wie willst du von einem anderen wirklich gesehen werden, wenn du dich selbst nicht wahrnimmst?
 Im Ignorieren deiner eigenen Bedürfnisse, Wünsche und deiner Essenz, ist der Schritt, diesen einen Menschen für deine Zwecke zu instrumentalisieren, alles auf ihn zu projizieren, um von dir selber abzulenken, nicht weit. Nicht dieser ist das Problem – das Problem ist in dir. 
Es ist an der Zeit, deine volle Aufmerksamkeit, Hingabe und Liebe dir selber zu widmen.
 Alles beginnt und endet in dir – niemals im außen!

 

 

Bildquelle: pixabay

Text: Yvonne Fitzner

 

P.S.: Meine Impulse dürfen gerne mit Hinweis auf Website und Urheber bitte vollständig und ungekürzt geteilt und weitergeleitet werden.