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Tagesimpuls 10.11.2019

Sich auf einen anderen Menschen wahrhaftig einlassen, heisst im Vorfeld, sich unaufhörlich und ohne Unterlass in seine eigenen Tiefen begeben zu haben. Die Voraussetzung für eine wirkliche Partnerschaft, die auf echter Berührung beruht, ist die Hingabe an dich selbst, ein Erkennen, Lieben und Sehen deiner eigenen Wahrhaftigkeit, die deinen gesamten Schmerz und jeden noch so subtilen Schatten einschließt.
Und wenn es in dir, mit dir echt wird, wenn du wie Phönix aus
der verbrannten Asche deiner alten, destruktiven Strukturen aufsteigst, kannst du auch erst dein Gegenüber wirklich sehen, ihn wahrhaftig spüren.

Jede Berührung auf Basis dieser radikalen und schonungslosen Authentizität öffnet sowohl dein, als auch das Herz deines Gegenübers. Es ermöglicht eine nie geahnte und gekannte Nähe, die dich anfänglich durchaus erschrecken mag. Das Feuer der reinen Liebe ist heiß, verdammt heiß…und verbrennt in Windeseile jegliches zerstörendes Gefüge, das eventuell noch in dir oder deinem Gegenstück wohnt.

Eine wahrhaftige Beziehung ist nichts für Angsthasen,

sie verschreckt all Jene, die weder sich noch andere wirklich fühlen wollen.

Vollumfassende und ehrliche Berührung ist das, was ein jedes Herz heimlich sucht, es ist das, was mich und dich wirklich erfüllt und letztendlich heilt.

Bildquelle: pexels.com

Text: Yvonne Fitzner

 

 

P.S.: Meine Impulse dürfen gerne mit Hinweis auf Website und Urheber bitte vollständig und ungekürzt geteilt und weitergeleitet werden.

Tagesimpuls 9.11.2019

In Situation, die mich bis an den Rand meiner persönlichen Belastungsgrenzen drückten, stellte sich mir stets und immer dringender die selbe Frage:

Was ist wirklich wichtig?

Was in aller Welt ist es, was JETZT wahrhaftig zählt?

Es waren nie die äußeren Anforderungen, das Funktionieren im System, das neue Auto oder die nächste Party, die sich in den dunkelsten Stunden als wertvoll erwiesen. Es war auch nicht mein Beruf, der für mich mehr eine Berufung ist und wo tatsächlich mein Herz aufgeht, wenn ich diesen ausüben darf, vielmehr waren und sind es meine Kinder und mein Mann, die für mich einen unersetzbaren Wert darstellen, meine Gesundheit und die meiner Familie.. alles andere verblasst vollkommen und frei von Wehmut. Es ist nicht so, dass ich dieses vom Verstand her nicht wusste, mir war es immer bewusst- zumindest oberflächlich, aber wenn es tatsächlich zu den wirklich tiefsten Herausforderungen kommt, wenn wir in der dunkelsten Stunde den Urgrund fühlen, dann bleibt diese Erkenntnis nicht mehr ungelebt und seicht im leichten Denken, es sackt bis in die kleinste Zelle deines Seins.

Und genau in diesem Moment fängst du an, es nicht nur zu denken- sondern hauchst diesem Leben ein …. Es lohnt sich daher, sich auch in Zeiten der Leichtigkeit mit dieser essentiellen Frage auseinanderzusetzen:

Was ist wirklich wichtig?

Bildquelle: pexels.com

Text: Yvonne Fitzner

 

 

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Tagesimpuls 31.10.2019

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Ich bin schon eine ganze Weile still…hier in dieser weiten und unüberschaubaren digitalen Welt. Es ist ein leiser, aber doch deutlicher Impuls, mich (zumindest im Moment) weniger in den sozialen Medien und der virtuellen Welt auszudrücken. Statt dessen ist es das Leben an sich, sind es die Begegnungen und Berührungen in meinem direkten Umfeld und natürlich das gelebte Sein selbst, dem ich zur Zeit einfach viel zu gerne und hauptsächlich meine Zeit schenken mag.
Wenn ich die letzten Jahre reflektiere, so zeigt sich bei mir deutlich,
dass mit meiner eigenen Klärung, dem stückweise lösen meiner destruktiven Strukturen, der Drang nach aussen zu gehen eine friedliche Beruhigung gefunden hat.
Weniger ist deutlich mehr.
Es passiert so unglaublich viel in mir und um mich herum, dass ich dieses tatsächlich ganz „egoistisch“ und auf mich zentriert vorerst nur für mich ganz alleine genießen mag.

Wie lange dieser Impuls des sanften Rückzuges dauern mag, vermag ich an dieser Stelle nicht sagen zu können, es spielt auch keine Rolle – weder für dich, noch für mich….wir reden hier ja nur über die ZEIT ;-)..und während die Zeit sich auf unbestimmte und unbekannte Weise ausdehnen darf, verbleibe ich hier mit meinen Herzensgrüßen an dich.

Ich wünsche dir
einfach auch ein Mehr von dir selbst,
die genussvolle Freiheit von alten Gedankenfeldern,
einen leidenschaftlichen Kuss des jetzigen Moments
und eine innige Umarmung deiner eigenen Präsenz.
Deine Yvonne

 

Bildquelle: privat
Text: Yvonne Fitzner

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Tagesimpuls 21.10.2019

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Ausnahmsweise möchte ich mit euch einen Text teilen, der nicht aus meiner Feder entsprungen ist, jedoch mit meinem Herzen resoniert. Ein wundervoller Beitrag zu dem persönlichen Prozess des Aufstiegs. Von Herzen Danke, Martin:

„Ich hatte ja gesagt. Ich hatte gesagt „in guten wie in schlechten Tagen“. Und wie es nun mal so ist, hatte ich zu diesem Zeitpunkt ja nicht die geringste Vorstellung, wie es sein wird. Ich war mir so sicher, dass ich die richtige Entscheidung getroffen hatte und dass es in Zukunft nur noch gute Tage und vielleicht nur ganz wenig schlechte geben wird. Sehr schnell hat mich dieses „Ja ich will“, meine bedingungslose Hingabe, in ein ganz anderes Leben gebracht. Und dann kamen sie doch, die befürchteten so genannten schlechten Tage. Was hatte ich sie verflucht, wenn ich emotional total am Boden war. Wenn außer atmen nichts mehr ging, weil das Löschen der alten, hinderlichen Frequenzen aus all meinen Systemen nicht nur energetisch, sondern auch körperlich schmerzte.

In diesen Zeiten war ich total handlungsunfähig. Zu diesen Zeitpunkten wurde mir auch immer wieder dieser Schwachsinn der Motivationstrainer bewusst. Du musst nur genug wollen, dann geht alles. Was für ein Mist, erzählt von jemanden, der offensichtlich noch nie wirklich mit den tatsächlich möglichen Tiefen des Lebens in Berührung gekommen war.

Wenn du ein „Ja ich will“ zu deinem Seelenweg sagst, dann ist das ein Versprechen nicht nur von dir, sondern auch von deiner geistigen Seite, dass du niemals alleine gelassen wirst. 👼 Und dass du in ungeahnte Höhen getragen wirst.

Doch auch die harten Zeiten gingen vorbei und die geistige Seite meines Lebens hat ihr Versprechen gehalten, weil ich meines gehalten habe.
Nach meinem „ Ja ich will“ fragte ich sie, ob sie auch bereit sei und sie sagte zu mir: „Auf Engelsflügeln wirst du getragen, um dir den Weg zu erleichtern, aber vor allem, um dein Ziel zu erreichen.“ Also ich kann dir sagen, der Flug mit Engelsflügeln ist nicht ohne. Es rumpelt mehr, als ich mir gedacht hatte. Doch du siehst Dinge, triffst Menschen und erreichst einen Punkt in deinem Leben, das könntest du anders nie so haben.
Auch wenn du manchmal vielleicht zweifeln solltest. In Beziehung mit deinem Seelenweg zu treten, ist das bestmögliche, dass du in deinem Leben jemals machen kannst.“

Lebe, was dich ausmacht.
Martin Gallist

 

Bildquelle: Martin Gallist
Text: Martin Gallist ( Instagram: intuitiver_empath, Facebook: https://www.facebook.com/profile.php?id=100006231346924, https://martingallist.com )

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Tagesimpuls 19.10.2019

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Im Moment ist mein Bedürfnis nach Ruhe, Rückzug und Stille ein raumfordernder Teil meines Lebens. Ich hinterfrage meine Impulse nicht mehr, zerdenke immer weniger und lass mich tatsächlich vollständig auf mein Gefühl ein. Und genau jenes ist deutlich:
Stille. Weniger ist mehr – auch was meine Worte nach außen gerichtet betrifft.
Die letzten sehr intensiven Energiewellen haben abermals alle noch in mir vorhanden Themen nach oben gespült.
Viele der Dinge, die ich mir erneut anschauen durfte, waren die schon bekannten Strukturen, die ich mir zu eigen gemacht habe, aber im Endeffekt nicht zu mir gehören. Sie sind und waren Themen meiner Ahnen, Konditionierungen und Übergestülptes aus dem System – Fremdenergien, wenn man es so will. Es ist, wie oben beschrieben nichts Neues für mich, allerdings konnte ich nun erkennen, wie tief diese Überstülpungen in meinem System noch sitzen: Gedanken, körperliche Schmerzen, Emotionen, die so fest und versteckt in meinem Zellgedächtnis verankert waren, dass ich diese unbewusst zu Meinen gemacht hatte. Es heisst nun erneut: Loslassen. Weiterfließen.
Aber auch mehr von mir selbst.
Mehr Leichtigkeit – trotz Herausforderung und Schwere.
Mehr Freude – trotz herausfließender destruktiver Gefühle.
Mehr Leben – trotz gefühlter Vernichtung.
Einfach ein MEE(H)R von meiner Essenz.
Und je mehr ich bei mir bin,
in meinem heiligen Raum eintauche,
desto leichter und sanfter verlassen die Fremdenergien mein System.

 

Bildquelle: pixabay.com
Text: Yvonne Fitzner

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Tagesimpuls 12.10.2019

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Umsetzen des Gelernten, in Handlung bringen des Verinnerlichten wird nun gefordert. Es reicht nicht mehr, lediglich aus deinem theoretischen Erfahrungsschatz zu schöpfen, sich in Worten zu verausgaben und am Ende des Tages in der selben Position zu verharren. Das Leben fordert und fördert dich nun auf unbequeme und ehrliche Weise, dich nun dem nächsten und entscheidenden Schritt hinzugeben: Handeln! Umsetzen! Lebe deine Wahrheit!
Wenn es das Vertrauen in den momentanen Prozess der Transformation ist, worum es bei dir jetzt vielleicht gehen mag, so rede nicht mehr nur darüber, während dein Handeln genau das Gegenteil aufzeigt…lass dein Wissen, deine Absicht in das gelebte Vertrauen fließen. Wie das geht? Lebe! Gehe raus, genieße endlich wieder dieses herrliche Leben, trotz Aufstiegssymptome, Schmerz, Unwohlsein usw. . Tanze , drehe dich und tue die Dinge, die dir genau jetzt gut tun…Was ist das für ein gelebtes Vertrauen, wenn du gleichzeitig in der Ecke kauerst und darauf wartest, bis diese intensive Transformationswelle vorübergezogen ist.
Daher nochmal: LEBE DEIN VERTRAUEN und lass dich von der Magie des Lebens umarmen.

 

Bildquelle: pexels.com
Text: Yvonne Fitzner

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Tagesimpuls 10.10.2019

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Es wird klarer, deutlicher, schneller und direkter. Ich bin jedesmal verblüfft wie rasant sich in der jetzigen Zeitqualität Themen klären, Verborgenes und Verstecktes zeitnah den Mantel der Heimlichkeit verliert. Es ist nicht mehr möglich, sich hinter Masken, Unehrlichkeit oder einer Verschleierung zu verstecken, alles kommt ans Licht! Es wird sichtbar…sowohl in jedem und für jeden Einzelnen, als auch im äußeren Erlebnisfeld.
Es ist eine einmalige und tiefgreifende Chance, wahrhaftig zu erkennen und wirklich den Loslösungsweg zu beschreiten, sofern es gewünscht ist.
Und genau jetzt, wenn die Schleier der Lügen und Unehrlichkeit in sich zusammenfallen, wenn sich deine illusorische Realität in Wohlgefallen auflöst, so bleibe bei dir! Bleibe in deiner heiligen Mitte und widerstehe der Versuchung, dich auf dein säuselndes Ego einzulassen, dass es wieder einmal besser als alle anderen weiss. Widerstehe dem Sog, andere missionieren zu wollen, anderen deine Sicht aufzuoktroyieren…jeder Einzelne, egal wo er steht, ist genau richtig in seinem SO-Sein. Ein Jeder befindet sich auf seinem Weg, den er nur so gehen kann. Verständlich, dass wir hier nicht mit allen in Sicht- und Denkweise einig sein können.
Für mich ist es ein essentieller Schritt und eine sichtbar gemachte Handlung der Liebe und des inneren Friedens, die Mitmenschen in ihrem gelebten Sein genau so zu belassen, ohne andere verändern zu wollen und gleichzeitig keine Änderungs- und Manipulationsversuche anderer bei mir selbst zuzulassen.

So kann Frieden im innen und im außen entstehen…

 

Bildquelle: pexels.com
Text: Yvonne Fitzner

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Tagesimpuls 9.10.2019

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Es wird immer einen geben, der höher springt,
weiter läuft, schöner singt und breiter grinst.
Du wirst zweifellos stets auf Menschen treffen,
die dir deine Kleinheit und all deine tief vergrabenen
Schatten mit unbewusster Wolllust spiegeln…
solange genau jene dunklen Stellen in dir
unerkannt und leise ihr bekanntes Spiel ausleben dürfen.
Die Ohnmacht und die Hilflosigkeit tanzen
unterdessen mit dir in unaufhörlicher latenter Weise,
bis dich dein eigener Schmerz in die Bewusstwerdung drückt.
Und wenn es dann echt wird,
wenn die Wahrheit den Schleier der erlernten Handlungsunfähigkeit zerreißt,
die Erkenntnis dich auf den Boden der Realität schmeißt
und der konditionierte Denker in sich zusammenfällt,
wenn jegliche erdachte und selbstauferlegte Grenze
keinerlei Nahrung mehr erhält,
ist es die Reinheit der unendlichen Weite,
die Stille des hoheitlichen Moments,
die unerschöpfliche Liebe,
die dich in deinem gesamten Sein empfängt.
Und genau hier verliert sich der Schmerz,
verabschiedet sich dein Leid und die Einsamkeit,
weil du erkennst, weil du siehst und weisst.

 

 

Bildquelle: pixabay.com
Text: Yvonne Fitzner

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Tagesimpuls 4.10.2019

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Es ist die Sanftheit und die Reinheit,
die sich allmählich und unverhofft
im Kleid der Veränderung zeigt.
Sie lächelt Dir zu, liebkost dein Gesicht,
während um dich herum
alles in sich zusammenbricht.
Obgleich der Boden unter dir zerfällt,
oder die Angst sich zu dir gesellt,
unerheblich was sich dir verabschiedend zeigt,
so ist es nach wie vor, die Sanftheit und die Reinheit,
die in all dem Chaos und der Unsicherheit bleibt.
Atme und lächle, wohlwissend und im tiefen Vertrauen,
dass genau in der Finsternis,
das eigene Licht die Welt erblickt.
Tanze und liebe, drehe dich einfach weiter
auf dieser unaufhaltsamen Veränderungsleiter.
Und während du dich friedlich drehst,
dem Himmel entgegen gehst,
verabschieden sich durch sanfte Integration
der Schmerz, das Leid und die Pein im Flüsterton.

 

Unerheblich, was sich auch immer in deinem Leben zeigt, einerlei wie viel Unsicherheit und Angst dir zur Zeit die Luft zum Atmen nimmt, völlig gleich, wie laut und schrill dein Ego schreit, bleibe du bei dir. Je aufbrausender und ohrenbetäubend das Außen ist, desto stiller und ruhiger darf es in dir werden. Es ist eine Zeit zum Rückzug, Einkehr, Kontemplation. Eine Phase der bewussten Stille – um dich vollkommen zu spüren, dir selbst zu lauschen und so wahrhaftig in dir anzukommen. Nutze diesen Moment, mach dir diese Zeitqualität zu eigen und genieße deine eigenen Felder, was ein deutliches Abgrenzen zum nun lauten und turbulenten Außen erfordert. Klarheit und Wahrheit ist nur im Stillen und Leisen zu finden und genau das ist die Herausforderung und der nächste Schritt, der nun ansteht: die eigene Klärung.

Genieße den Prozess!

 

 

Bildquelle: pexels.com
Text: Yvonne Fitzner

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Tagesimpuls 3.10.2019

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Es ist eine spannende Zeit, eine wahrlich neue und völlig unbekannte Welt, die sich mir tatsächlich lebbar offeriert. Mit dem Lösen und Durchleben meiner eigenen tiefen Themen, meinem hausgemachten und mitgebrachten Morast, hat sich in mir eine gänzlich neue und gleichsam vertraute Landschaft aufgetan. In mir ist schon seit längerem diese befreiten und gelösten Felder spürbar und nun endlich auch im Leben manifestiert erlebbar. Es ist eine Veränderung, die sich ausschließlich über die vielen Jahre in meinem Inneren vollzogen hat, eine Phase meines Lebens, die mich immer wieder in den eigenen Schlamm gedrückt und mich mit all meinen Ängsten, Selbsthass, Zorn, Wut, Kleinheit in inniger, anfänglich ungewollter Umarmung hat tanzen lassen. Ein Gefühl des niemals enden wollenden Zustands unerträglichen Leids, eine innere Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit waren meine anhänglichsten und zugleich lästigsten Begleiter.
Und all Dieses, alles Leid, der Schmerz und die seit Äonen abgespeicherte Hoffnungslosigkeit verlor sich in diesem Prozess. Ich streifte Jene beim Schattentanz im Durchfühlen wie ein altes, viel zu enges Kleid Stück für Stück von meinem Körper…bis nur noch das Nackte sichtbar war. Und heute stehe ich hier: Nackt, verletzlich, offen…keine Maske, kein Verdecken, oder Verstecken…und so sehr es mich anfänglich ängstigte und zutiefst verunsicherte, so sehr genieße ich genau jetzt dieses Reine und Zarte, was sich mir als meine größte Stärke offenbarte.
Das Alte ist wahrlich verlassen…und ich liebe es!

 

Bildquelle: pexels.com
Text: Yvonne Fitzner

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