Tagesimpuls 3.09.2019

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Bist du dein eigener Versorger, oder benötigst du ein Sorgen um dich von außen?

Es geht nicht in erster Linie darum, dass das Versorgen auf das rein Materielle ausgerichtet ist. Ich möchte mich heute auf das emotionale Versogen beziehen ( für mich die Quelle für Fülle im Allgemeinen).
Wenn wir die Verantwortung für uns selbst übernehmen und bereit sind, für unser Wohlergehen zu sorgen, hört der Mangelgedanke auf, dass wir etwas von außen benötigen.
Ich möchte mich speziell an die Frauen richten.
Viele von uns befinden sich genau in diesem Aspekt, in einer bedürftigen Position. Allerdings versuchen wir das Pferd hier von hinten aufzuzäumen.
Gerade die Mütter unter uns erbringen in der hiesigen Gesellschaft Höchstleistung. Sie kümmern sich um ihre Kinder, machen gleichzeitig noch Karriere, Haushalt, rennen zum Sport, um auch den optischen Ansprüchen zu genügen, nur um endlich unabhängig und anerkannt zu sein. Aber was erhalten wir tatsächlich? Ein rundum schlechtes Gewissen, zu wenig Zeit mit unseren Kindern, auf der Arbeit sind wir auch nicht zu 100% da. Der Sport wird zum Muss und bringt nur zusätzlich Stress, anstatt Freude zu bereiten. Der Haushalt wird im Schnelldurchgang erledigt und am Abend erwartet uns noch unnötig Streit mit dem Partner, der durch den immensen Druck auch an seine Grenzen stösst.
Du fragst dich jetzt sicher, was es mit dem Aspekt des Versorgens zu tun hat.
Betrachten wir die eben aufgeführte Schilderung, stellen wir fest, dass das Versorgen hier nur im und von außen versucht wird zu erhalten. Tatsächlich ist es jedoch eine innere Haltung, die das Ganze dann wahrhaftig macht.
Ver-sorgen heisst: für sich sorgen, auf sich liebevoll achtgeben und die Verantwortung hierfür zu übernehmen und dieses nicht auf einen anderen abzuwälzen.
Jemand, der liebevoll für sich sorgt, achtet ganz selbstverständlich darauf, dass es ihm in allem was er tut gut geht. Er geht nicht über seine Ressourcen hinaus und kennt seine Grenzen. Er muss niemanden im außen irgend etwas beweisen, nur um Anerkennung, Liebe und Wertschätzung zu erhalten.
Es ist ein wichtiger Baustein der Selbstliebe, der oftmals leicht übersehen wird.

Besonders wir Frauen dürfen hier viel mehr in die Entspannung gehen. Muss es denn in allem perfekt sein? Bedarf es denn wirklich die krampfhaft angestrebte Karriereleiter zu erklimmen, während gleichzeitg der Wunsch nach mehr Zeit mit der Familie leise in deinem Herzen wohnt? Muss es der volloptimierte Körper sein, nur damit du noch möglichst eine lange Zeit in den vorgefertigten Katalog der Mainstreammeinung passt?

Es ist Zeit, mehr zu dir selber zu finden, um wirklich zu erkennen, wahrhaftig zu spüren, was DU willst und dich von dem verabschiedest, was andere von dir erwarten! Es ist einfach jetzt die Zeit herauszufinden, was im Leben tatsächlich zählt!

 

Bildquelle: pexels.com
Text: Yvonne Fitzner

P.S.: Meine Impulse dürfen gerne mit Hinweis auf Website und Urheber bitte vollständig und ungekürzt geteilt und weitergeleitet werden.

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