Impuls zum September 2019

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September – eine Zeit der Ernte aber auch ein Monat zum Durchatmen

September, der Monat der Ernte. Unser Feld ist reich gedeckt mit der aufgegangenen Saat aus dem Frühjahr.
Wir haben dieses zarte Samenkorn tagtäglich gehegt und gepflegt, mit dem Wasser unserer Gedanken und dem Dünger unserer Handlungen diesem Nahrung zukommen lassen.
Dem Leben ist es gleich, welche Art von Nahrung dein Samen bekam. Es spielt keine Rolle, ob die tägliche Hege und Pflege mit positiven oder negativen Gedanken vollzogen wurde. Der Samen wächst. Er bewertet das Wasser und den Dünger nicht und nimmt das auf, was er bekommt.
So ernten wir, was wir gesät und anschließend genährt haben.
Welche Freude und Glück ist es, wenn unsere Saat und Pflege aus dem Schoß der Liebe geboren ist. Eine Ernte, die mit Wonne und offenen Armen gern in Empfang genommen wird.
Nicht immer ist dieses der Fall. Wie oft passiert es, dass wir aus Unwissenheit unser Feld mit dem Samenkorn aus dem Trog der Wut und dem Becher des Hasses bestellt haben.
Diese Ernte wollen wir nicht. Doch hier fragt das Leben nicht danach, was der Bauer will. Er erntet, was einst gesät wurde.
Sich gegen sein eigenes Erzeugnis zu wehren und zu sperren, wird das Ergebnis nicht verändern.  Es verlängert nur das persönliche Leid und nimmt uns die Chance zu erkennen, was zu dieser unsäglichen Ernte geführt hat.
Wie auch immer deine Ernte ausfällt, sie ist lediglich das Produkt deiner eigenen Saat. Übernehmen wir die Verantwortung und lernen ohne uns zu verurteilen aus unseren Fehlern der Vergangenheit.

Gleichsam ist dieser September auch eine Zeit, in der wir durchatmen können, die anstrengenden Wochen der sommerlichen Hitze und der tiefen Transformation liegt hinter uns.
Jetzt haben wir die Möglichkeit, in der Rückschau zu erkennen, was wir aus unserem System schon entlassen haben und was Neues zu uns gekommen ist. Gleichsam zeigt es sich vielleicht auch sanfter, was wir noch frei lassen und bereinigen dürfen. Auch das ist eine Form der Ernte. Letztendlich geht es für jeden Einzelnen darum, sich selbst, seine wahre Natur vollkommen leben zu dürfen!

 

Ich möchte euch für den Monat September eine Achtsamkeitsübung ans Herz legen. Vielleicht hat der ein oder andere Lust, sich hier vollkommen darauf einzulassen.
– Sei dir vollkommen gewahr und mache deine Absicht jeden Morgen deutlich, nur noch aus der Liebe heraus zu sprechen, denken und zu handeln.

– Deine Aufmerksamkeit geht jeden Morgen erstmal nur zu dir: Hineinspüren.

Sei insbesondere im weiteren Tagesverlauf bei jedem Angebot, dass dir von außen offeriert wird achtsam und frage dich:  Möchte ich das wirklich?
– Sorge diesen Monat ganz bewusst gut für dich.
– Achte darauf, dich deutliche abzugrenzen, wenn andere deinen Raum einnehmen und deine Grenzen überschreiten.
– Sei vollständig du, bleibe bei dir und schenke dir jeden Tag eine gewisse Zeit die vollkommene Stille, so kann das Leben dir frei das bringen, das dir entspricht.
– Belohne dich jeden Tag für das, was du schon alles geschafft hast!!! Gerade dieser Akt der Selbstliebe ist so unendlich wichtig!

Ich wünsche dir viel Freude beim täglichen Üben 🙂

 

Bildquelle: pixabay.com
Text: Yvonne Fitzner

P.S.: Meine Impulse dürfen gerne mit Hinweis auf Website und Urheber bitte vollständig und ungekürzt geteilt und weitergeleitet werden.

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