Tagesimpuls 22.08.2019

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Es ist nicht leicht, sich aus ungesunden Beziehungsmustern zu lösen.
Es schmerzt sogar sehr. Gerade dann , wenn es doch die Menschen sind, die wir so sehr lieben.
Oft halten wir durch, bis zum bitteren Ende…teilweise darüber hinaus.
Die Hoffnung, dass sich der Andere ändert oder die Situation ist so groß, dass man bis zum letzten Moment krampfhaft am Alten festhält.
Wir nehmen alles in Kauf…sogar unser eigenes Sein.
Aber warum?
Ist es letztendlich unsere eigene Angst vor Veränderung? Unsere wahnwitzige Idee, so die Kontrolle über unsere Umstände zu haben?
Lauthals schreien wir nach Freiheit, Unabhängigkeit …nach einem besseren Leben – übersehen aber dabei das Wesentliche :
Wie willst du etwas anderes in deinem Leben erhalten, wenn du doch immer wieder nach deinen alten Verhaltensweisen agierst. ?
Wie willst du Freiheit leben, wenn du dich krampfhaft an ungesunde Gitterstäbe klammerst, die dir vermeintliche Sicherheit vermitteln?
Wie willst du eine glückliche, freie und liebevolle Beziehung leben, wenn in dir noch die alten Beziehungsmuster am Wirken sind?
Ja…es tut weh, verdammt weh, ehrlich hinzuschauen. Nur bei sich zu bleiben.
Ja…es tut weh, erschreckend weh, all die weggedrängten Gefühle zu fühlen.
Ja….es zerreißt, es zerstört…all das bedingungslos zuzulassen, was sich zeigt..
Aber das was bleibt, was letztendlich bleibt bist DU
Rein, klar, nackt , wunderschön ,
er-schöpft jedoch endlich frei.

Und genau in diesem turbulenten, aufwühlenden und durchrüttelnden Sommer geht es exakt darum: Loslassen, was nicht mehr zu dir gehört, um mit beiden Armen das zu empfangen, was sich schon so lange nach dir sehnt. Die Frage ist: Bist du bereit?Bist du wirklich und wahrhaftig in dir selbst liebevoll verankert, dass du empfangen WILLST UND ES ZULÄSST? Oder sind noch die ein oder anderen hartnäckigen Muster in deinen Tiefen verankert, die dich noch im Sumpf der Selbstsabotage halten? Wenn dem so ist, sei wachsam und gleichermaßen milde mit dir. Fließe mit und breite deine Arme weit aus….so kann sich alles Destruktive in deinem eigens gehaltenen Raum zeigen, um abermals von dir liebend freigelassen zu werden….so lange und so oft, bis es wahrhaftig gut ist, bis ein wohliger Frieden in deinem Herzen genau jener Destruktion den letzen Abschiedskuss auf die Wange haucht. Es liegt an uns selbst…

 

Bildquelle: pexels.com
Text: Yvonne Fitzner

P.S.: Meine Impulse dürfen gerne mit Hinweis auf Website und Urheber bitte vollständig und ungekürzt geteilt und weitergeleitet werden.

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