Worte

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Worte,
es gibt unzählige, vielfältige,
in allen Formen und Facetten,
versuchen sie doch auf ihre Weise
die eigenen Tiefen unseres heiligen inneren Raumes
klar und verständlich ins Außen zu bringen.
Ist es doch der ersehnte Wunsch, von dem Gegenüber
verstanden, angenommen und letztendlich geliebt zu werden.
Und so sprechen, schreiben, singen, hilflos schreien wir
die ersuchte Liebe in das äußere erlebte Gefilde,
bis es still wird in uns, weil das Wort im leeren Raum verhallt.
Es ist die Verzweiflung und Ohnmacht,
die sich nun in all ihrer Pracht
um das Unverständnis und die Ablehnung hüllt,
nicht um dich zu quälen, das ist niemals der Sinn.
Sie drücken dich auf unbequemen Wegen,
mit all ihrer liebevollen Kraft in dein eigenes Leid,
tief vergraben und umhüllt in deinem Herzen.
So dass du es, DICH endlich spürst und fühlst,
und irgendwann erkennst,
dass keinerlei Worte nach außen gerichtet,
dir die erhoffte Erlösung schenken,
dass es niemals der andere sein wird,
der dich mit Liebe füllt,
um dein hungriges Herz zu stillen.
Der güldene Schatz, die Liebe, die du suchst
liegt still und leise, geduldig wartend
in der Dunkelheit deines Leides.
So sei dir Gewiss, dass dein eigener Abstieg
im Grunde genommen der eigentliche Aufstieg ist.

 

Text: Yvonne Fitzner

Bildquelle:www.pexels.com

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