Archiv für den Monat Mai 2019

Tagesimpuls 31.05.2019

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Und irgendwann kommt der Tag, an dem es keinerlei Auswirkungen mehr hat, wie hoch die Energien sind, wie extrem die Anomalien der Schumannfrequenzen sich zeigen, oder wie negativ sich ein anderer verhält.
Du erkennst nicht nur, nein du fühlst und spürst es in jeder Faser deines Seins….DU BIST FREI…vollkommen angekommen in und bei dir selbst.
Alles Alte, alles Begrenzende und Einengende, so viel Destruktives und Schweres, das einst durchfühlt wurde ist nicht mehr in deinem System.
Es hat sich in den unendlichen Weiten deines nun offenen und liebenden Herzens sanft schlafen gelegt.
Ein neuer Tag, ein neues Leben im Leben beginnt mit einem leisen Paukenschlag und bringt dir auf wundersame Weise all jenes, was sich dein Herz seid Anbeginn der Zeiten gewünscht hat.
Für all Jene, die noch mitten in ihrer eigenen Hölle, oder auf dem Weg dahin sind, es geht vorüber! Es ist nur eine Phase, die so unglaublich schmerzhaft ist, aber dir zugleich den süßen Duft von wahrhaftiger Freiheit bringt.
So lass dich weiterhin vertrauensvoll tragen, fließe mit und sei dir Gewiss, es ist nur ein Moment, eine wichtige Phase, die vergeht.

 

Text: Yvonne Fitzner

Bildquelle: pixabay

 

P.S: Meine Impulse dürfen gerne mit Hinweis auf meine Website und Urheber geteilt und weitergeleitet werden.

Tagesimpuls 30.5.2019

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Es spielt keine Rolle, wie lange du schon in dem Prozess der Transformation bist. Auch hier gilt Qualität anstatt Quantität.
Lass dich nicht verunsichern, wenn sich andere schon seid Jahren oder Jahrzehnten mit ihrem spirituellen Aufstieg beschäftigen, vieles schon gelöst oder geheilt haben. Lass auch ab von der Vorstellung, wie dein eigener Erfahrungsweg deiner Heilung sich darstellen wird. Es spielt keinerlei Rolle.

Das was wirklich zählt, ist die gelebte Wahrhaftigkeit: die Liebe, die du bist.

Diese benötigt keine Technik, keine Rituale, Gurus oder gar eine Ausbildung. Sie ist zu jeder Zeit in jedem Moment lebbar, wenn du dich von den vielen äußeren Schnörkeln, hausgemachten Regeln und Verstandeskonstrukten löst.
Wir dürfen uns immer wieder bewusst machen, dass es auch hier wieder das Ego ist, das bewertet, einsortiert und urteilt. Der eine benötigt hierfür Jahre,
der nächste Jahrzehnte oder ein ganzes Leben und genauso ist es möglich, dass es ein anderer in wenigen Monaten oder gar Sekunden schafft.
Es gibt keine Regeln, keinen Ratgeber oder eine Anleitung, die dir vorschreiben, wie dein ureigener Weg ist…lebe dein Leben aus deinem Herzen, ohne Zeitlimit und Druck, frei von äußerer Beeinflussung anderer. So bist du in und mit dir… und genau darum geht es.

 

Bildquelle: pixabay

Text: Yvonne Fitzner

Tagesimpuls 29.05.2019

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Ich spiele dein Spiel nicht mehr mit.
Das Spiel, das ich seid Äonen immer wieder und wieder
gespielt habe.
Mal gewann ich, mal verlor ich,
doch das, was ich wirklich wollte,
wahrlich ersehnte, rückte immer weiter in die Ferne.
Und jedes mal rauntest du mir verführerisch lieblich zu:
Spiele mehr! Spiele intensiver! Höher, weiter, schneller ..
Bis zu dem Moment, wo ich mich in der Hetze der unwegsamen Suche
nach der Erfüllung erschöpft in den kalten Sand der Realität fallen ließ. Eine Suche, die sich stets ausserhalb meiner Selbst bewegte.
Ich war am Ende, … am Ende meiner egogetriebenen Kräfte.
Ich war verzweifelt,…der Zweifel an mir selbst zerriss jede kontrollierte Gedankenstruktur.
Ich erstarrte in der Ohnmacht,…ohne Macht erlebte ich mich in den sinnlosen Spielen der illusionierten Gedankenwelt.
Und all das, was sich in den dunkelsten Stunden zeigte,
mir die Luft zum Atmen nahm, mein Herz vor Schmerz schrie,
schenkte mir die größte Erkenntnis: nackte und reine Bewusstheit, wer ich bin und was ich wirklich will.
Es ist meine ureigene Entscheidung, mich in den Spielen der selbstgewählten Erfahrungen einzulassen.
Es ist meine Wahl, meine Verantwortung, meine eigene Macht.
Und zum ersten Mal entscheide ich bewusst…. neu!
Ich spiele das alte Spiel nicht mehr mit.
Aufatmen, unbegrenzte Freiheit, Leichtigkeit und Liebe pur.
Ich bin.
Und du?

 

Bildquelle und Text: Yvonne Fitzner

Tagesimpuls 28.05.2019

abend-dammerung-draussen-1001445Oh wie ich sie suchte, diese eine heilige Liebe.
In meinen Gedanken war alles so klar,
ich malte sie mir in den schillerndsten Farben,
sitzend auf einen herrlichen Thron.
Gab ihr eine projizierte Form und meißelte sie
unwiderruflich in jede Zelle meines Selbst.
Getrieben und unermüdlich reiste ich durch Raum und Zeit,
weder links, noch rechts,
kein vor oder zurück,
nichts von all dem Bekannten erwies sich als das Ersehnte.
Welche Gesichter sich auch zeigten,
oder auf welchen Wegen sie sich verzweigten,
diese Liebe erwies sich nicht.
Immer wieder und wieder spielte ich das gleiche Lied,
gefangen in meiner eigens kreierten Projektion der gesuchten heiligen Liebe.
Und irgendwann, nach einer gefühlten Ewigkeit,
fiel ich auf mich selbst zurück.
In den Tiefen meiner Selbst fand ich
in der Dunkelheit mein eigenes Licht.
Und genau das war das ersehnte Gesuchte,
jenseits der gedachten Form,
weit entfernt von jeglicher Verstandes – Projektion,
umarmte mich dieses eine Feuer,
die Liebe, die ich bin.

 

Bildquelle: pixabay

Text: Yvonne Fitzner

Impuls zum Wochenende

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Und immer wieder sind wir versucht, es besser zu machen, heiler zu werden, noch weiter aufzusteigen, höher, lichtvoller, schöner, gesünder zu werden.. mehr immer mehr… läutet der eigene Antreiber ganz unbemerkt die wohlbekannte alte Schlaufe leise lachend ein.
Und wieder ist es die Egostruktur, die ganz subtil und heimlich versucht das Ruder zu übernehmen…nur dieses Mal neu verpackt.
Im Moment des Erkennens haben wir die Möglichkeit uns bewusst zu entscheiden : Alt oder Neu? Welches Spiel darf es sein? Ich habe mich für das Neue entschieden und lass mich  in mein nacktes Sein fallen…
Es ist die Wahrhaftigkeit, die Liebe… die alles lässt, wie es ist.
Der Schmerz, die Dunkelheit, jegliches unangenehme Bestreben… alles was ist, bedarf in der Reinheit des Seins keinerlei Verbesserung. Warum auch?
Ist es doch der erhabene Moment, das bewusste Jetzt, dass uns in unserer kompletten Auslebung frei atmend liebend umarmt.
Und genau dieses Erkennen schenkt mir die wohlige Freiheit von gut und böse, von hell und dunkel von oben und unten und bringt mich mit ihren sanften Klängen in die Einheit zurück.
So kann der langersehnte Frieden einkehren, auch oder gerade dann, wenn es im außen stürmisch wird.

Und so frage ich dich : Was wählst du?

 

Text: Yvonne Fitzner

Bildquelle: Pixabay

Selbstliebe – fast perfekt ;-)

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Es war das sanfte Kitzeln der Morgensonne, die mich zärtlich wach küsste.
Lauthals gähnend schlurfte ich noch im Halbschlaf ins Bad. Wie jeden Morgen, die übliche Routine, duschen, anziehen, Kinder wecken, frühstücken.
Und wie jeden Morgen sezierte ich in gewohnter Manier meinen Körper. Hier zu viel, da zu wenig und dort könnte es auch etwas straffer sein… während ich mich auf diese unliebsame Weise zerfleischte und mir sehnlichst meinen Körper in den 20ern herbei wünschte, fiel mir auf, dass ich eigentlich mein ganzes Leben unzufrieden mit meiner Hülle war. Jetzt mit 41 würde ich alles für meinen Körper mit Mitte 20 geben (naja.. fast alles) und ich bin mir ziemlich sicher, dass ich mit 60 Jahren meinen jetzigen Körperzustand herbeisehnen werde… was also hält mich davon ab, mich im Hier und Jetzt vollkommen anzunehmen? Mich an meinem jetzigen Körper zu erfreuen?
Ich liebe meine inneren Anteile, meine negativen wie positiven Seiten. Fühle mich mit mir vollkommen wohl, nur meine Hülle… die wird noch in alter Weise, die nach Optimierung schreit und einem wahnwitzigen Perfektionismus unterworfen ist, abgelehnt. Der Moment der Erkenntnis, ist für mich die Stunde,
mich nicht nur in meinem Inneren in meiner Ganzheit anzunehmen und zu lieben, es wird Zeit, nun auch die äußere Schale einzubeziehen. Was für eine hohle Farce ist es, von vollkommener Selbstliebe zu säuseln, wenn das äußere Erscheinungsbild noch im alten Muster des Widerstandes verweilt. Vielleicht bewahrheitet sich hier auch der Prozess der Heilung, der sich stets von innen nach außen vollzieht. Wahrscheinlich ist es jetzt erst möglich, nachdem sich eine innere Befriedung, ein liebevolles Ankommen in mir selbst entwickelt hat, mit der eigenen Haut, meinem Körper einen ehrlichen Frieden zu machen. Und so stehe ich mit diesen vielen Gedankengängen unter der Dusche, schaue an mir runter, werfe zum ersten Mal einen bewussten, wahrhaftigen liebevollen Blick auf mein Leib.
Ich bin, wie ich bin
Ich darf sein, die ich bin
Ich liebe mich im Innen, wie im Außen.
Das ist Entspannung pur, sich aus dem Konzept der perfektionierten Optimierung zu entlassen.

Und so wünsche ich dir von Herzen, sofern du hiermit in Resonanz gehst, dass auch du deinen Körper, dein heiliges Gefäß mit jeder Faser deines Seins zu lieben beginnst.

 

Text: Yvonne Fitzner

Bildquelle: http://www.pixabay.de

Weniger von außen ist ein MEHR von dir selbst

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Ich habe kein Interesse, dir vorzuschreiben, einzuflüstern, was richtig und was falsch ist.
Mir liegt es fern, dir in irgendeiner Weise mit mahnendem Zeigefinger
mein inneres Wissen aufzuoktroyieren – so nähre ich letztendlich lediglich deine eigene Ohnmacht und stärke deine Unsicherheit.
Das, was mir am Herzen liegt, genau jenes zum Singen bringt, ist dich immer wieder daran zu erinnern, dass du dir selbst vertrauen kannst und auch sollst! Die Verbindung zu deiner Seele stärkst, in dem du selbstbestimmt und autark die Freiheit und das Wissen aus deiner eigenen Weisheit schöpfst.
Jegliche Angebote im Außen zielen in der Tiefe auf nichts anderes ab, auch wenn so mancher Ratschlag, Hinweis oder Durchgabe dir etwas anderes vermitteln mag.
Je mehr du dich auf die Stützpfeiler im Außen konzentrierst, desto weniger bist du tatsächlich in deiner eigenen Führung.
Daher erinnere dich genau hier und heute:

Du bist dein eigener Meister deines Lebens!
Du bist dein eigener Heiler!
Du bist die Antwort auf deine brennenden Fragen ans Leben!
Du bist die Führung, nach der du so sehnlichst suchst!
Du bist die Wahrheit!
Du bist Liebe – durch und durch!

Weniger vom Außen bedeutet schlichtweg auch ein MEHR von dir selbst.

 

Text: Yvonne Fitzner

Bildquelle: http://www.pixabay.de

Wenn die Kriegerin sich schlafen legt

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Die Kriegerin in mir,
sie ist noch da.
Nur zeigt sie sich im neuen Gewand.
Der Kampf um des Kämpfens Willen
hat sich in den Weiten meines Herzens
schlafen gelegt.
Es verliert jeglichen Sinn.
Leben ist kein Kampf.
Leben ist Freiheit, Ekstase und Frieden pur.
Nur ab und an wird sie geweckt,
die Kriegerin in mir.
Es sind die Momente wenn sich das Ego anschleicht
und mir hämisch zuraunt,
ich müsse mich beweisen und mein Sein zu behaupten.

 

Kampf, Widerstand, Angriff… all das ist zunächst eine innere Haltung, die aus deinen Verletzungen und Wunden vergangener Tage entstanden ist. Es gab sicherlich Zeiten ( gerade in der Kindheit), wo du genau diese Strategie dringend brauchtest, um überhaupt zu überleben. Ich nenne es auch gerne Überlebensstrategie. Nur jetzt bist du erwachsen, jetzt kannst du neu wählen, wie du mit dir und deinen Verletzungen umgehen möchtest. Bekämpfst du dich und deine Blessuren weiterhin, werden auch deine äußeren Lebensumstände ein unerbittlicher Kampf sein. Frieden mit sich und all dem was dazu gehört zu machen, ist Herausforderung pur… zeigen sich so in aller Deutlichkeit all die unterdrückten Gefühle, die Verletzungen und das zornige, tieftraurige innere Kind. Auch wenn es schmerzt, dich zerreißt, dir so manches Mal vor lauter Wut die Luft zum Atmen nimmt, so ist am Ende das Licht zu sehen. Das Licht der inneren Befreiung, das Licht des inneren Friedens und der Liebe. Ich wünsche dir von Herzen, dass du den Mut findest, den inneren Krieger in dir in Liebe anzunehmen und zu fühlen, was zu fühlen ist❤️.

Text: Yvonne Fitzner

Bildquelle: http://www.pixabay.de

Warte nicht auf Besserung – Lebe sie!

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Es gibt Zeiten, in denen es kaum mehr möglich ist, einen Schritt vor dem anderen zu setzen. Auslöser können hier unterschiedlicher Natur sein. Manchmal ist es eine Krankheit, ein Schicksalsschlag, plötzlicher Arbeitsverlust, das Ende einer Beziehung oder die momemtanen sehr hohen kosmischen Energien, die einem den Boden unter den Füßen wegziehen.
Es sind die Momente, die sich wie Kaugummi endlos anfühlen und einem langsam die Hoffnung auf Besserung entziehen.
Entscheidend ist, wie du damit umgehst. Deine innere Haltung, dein Wille ist hier das Zünglein an der Waage.

1. Der erste Schritt raus aus der Krise ist das Annehmen, was ist( den Meisten von euch gut bekannt, aber wird  in den Momenten des Schmerzes sehr oft vergessen). Nur im Fallen lassen deines eigenen Widerstandes kann sich etwas verändern. Hälst du fest und bleibst in der Abwehr, verweilst du automatisch weiter in einem inneren Kriegszustand.

2. Fühle, was sich zeigt. Gib dir selber den Raum und die Möglichkeit, all die Emotionen zu fühlen, die mit der Krise im Zusammenhang stehen. Das ist die herausforderndste Phase.

3. Was denkt es wirklich in dir? Erforsche deine Gedankenstrukturen. Das ist die Wurzel deiner selbsterschaffenen Wirklichkeit, die Ursache sind in der Regel Konditionierungen und übernommene Muster und Strukturen. Hier hilft es oft, sich analytische Hilfe im Außen zu holen, die dich in diesem Prozess unterstützt.

4. Warte nicht auf Besserung – lebe sie! Der letzte Punkt ist oft nochmal eine kleine Hürde. Gerade im Prozess der Heilung, die sich oft wellenartig zeigt und sich über einen längeren, nicht überschaubaren Zeitraum hinzieht, besteht die Gefahr, dass du dich in den ganzen Gefühlen, in dem Schmerz verlierst und dieser anfängt dein Leben zu beherrschen. Und hier ist dein Mitwirken, dein Mut und deine ganze unbändige Kraft unendlich wichtig! Wenn du genug gefühlt, genug geklärt und wie ein nasses Handtuch durch die ganzen Phasen der Heilung ausgewrungen wurdest, so stehe auf und entscheide dich bewußt für das Neue. Denke bewußt neu, handle bewußt neu und lebe (trotz noch aufkeimender Ängste, Schmerz usw.) die Besserung!

 

Text: Yvonne Fitzner

Bildquelle: http://www.pixabay.de

Habe Mitgefühl mit dir

woman-3639515_1920Wie so oft nehme ich mir ganz bewusst Zeit für mich.
Es sind die Momente, in denen ich mich vollkommen auf mich selbst einlassen will.
Die Begegnungen mit mir selbst sind in den letzen Jahren heilig geworden. Es war ein tiefer Herzenswunsch von mir, mich dem Leben und der Liebe vollkommen zu öffnen und meine Essenz, mein wahrhaftiges Sein zu leben.
Damals war mir nicht bewusst, was es wirklich heißt , die Liebe zu leben.
Es war mir nicht ansatzweise klar, was es mit sich bringt, diesen Herzenswunsch Leben einzuhauchen.
Ich bin davon ausgegangen, dass es von nun an – wenn ich mein Leben der Liebe widme- für mich nur besser werden kann.
Und es stimmt! Mein Leben wird von Tag zu Tag immer besser, leuchtender, schöner und freier. Nur müssen dafür auch alle destruktiven Strukturen, alles Schwere und Blockierende aus mir herausfließen.
Die Zeit der Loslösung, der Reinigung und Heilung begann. Es war und ist immer wieder und wieder herausfordernd für mich. Ich starb in Wellen und stieg ebenso wie Phönix aus der Asche hervor.
Es ist ein Prozess, der mich bis aufs Mark und gefühlt darüber hinaus fordert und gleichzeitig das Neue, die Liebe, die ich bin fördert und in mein alltägliches Leben einfließen lässt.
Insbesondere vernichtende Denkstrukturen ( Angst, Panik, Ohnmacht, Selbsthass, Zerstörung, Wertlosigkeit, usw.) zeigte sich mit dem fortschreiten des Prozesses in aller Deutlichkeit. Die Angst vor dem Sterben war mein Hauptthema. Es präsentierte sich in allen Facetten und Formen. Drückte und quetschte mich in die tiefste Ecke meines Seins, bis ich mich dem Leben hingab, weil nichts anderes mehr möglich war. Ich gab auf, ließ los. Und abermals starb ein Teil meiner Egostruktur.
Und darum geht es auch primär. Erkenne dich! All deine Anteile! Erkenne deine konditionierten Egostrukturen, nicht um sie loszuwerden, das wäre Widerstand und ist auch nur wieder ein Produkt deines Egos- Erkenne sie, um sie zu lieben. Sehe sie und schenke ihr ein liebevolles Zuhause in deinem heiligen Herzen.
Die Liebe vollkommen zu verkörpern und zu leben setzt unweigerlich voraus, die Schattenseite hierzu zu fühlen, zu sehen, und letztendlich zu erlösen, in dem wir sie befriedet in unser Erfahrungsfeld Leben integrieren.
Und heute sehe ich nach all den Jahren der tiefen Transformation, dem unendlichen Fühlen von Leid und Pein, dass es nicht die Angst vor dem Sterben war, die mir die Luft zum Atmen nahm….in Wahrheit war es die tiefe Angst wahrhaftig zu leben, die große Furcht, mein vollkommens Sein hier in meinen Körper Einzug halten zu lassen…ich hatte Angst vor meiner eigenen Größe und versteckte mich in der dunkelsten Ecke.
So ist es für mich auch nicht verwunderlich, dass das Licht und die Liebe anfänglich schmerzen bereiteten und auch heute noch so manches mal tun, als ich mich entschloss, ins Licht zu kommen.
Es bedarf unserer eigenen Liebe, unser Mitgefühl für uns selbst, diesen Prozess ins Licht sanft und getragen erleben zu dürfen.
Daher erlaube dir, für all das, was du zur Zeit erlebst und fühlst, dich noch mehr zu lieben und zu ehren. Dein Mitgefühl für dich selbst ist es, was dir die Tür zu Erlösung öffnet.

 

Text: Yvonne Fitzner

Bildquelle: http://www.pexels.com