Impuls zum Aufstieg

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Der Prozess der Auferstehung

Noch nie war es leichter nun aus all den Verstrickungen und Egoillusionen herauszufinden, wie in der jetzigen Zeitqualität. Noch nie gab es eine so immens gefühlte Intensität. Wir spüren und fühlen uns immer deutlicher. All das, was so tief in uns wohnt offenbart sich nun in dieser heiligen Zeit Stück für Stück..
Die Tore sind weit auf!
Es ist eine grandiose Zeit!
So sehr sich nun das Neue und Höchste in uns zeigt, fühlen wir aber auch gleichzeitig alles Destruktive und Schmerzhafte in seiner ganzen Pracht, während es in Wellen aus uns herausfließt.
Seid 2017 heizt es sich in aller Deutlichkeit Tag für Tag mehr auf, die Energien schwingen höher, die Temperaturen klettern insbesondere in den Sommermonaten in fast unerträgliche Höhen.
Auf jeder Eben werden wir nun immer weiter und tiefer in unsere eigene hausgemachte Glut gedrückt.. und das ist wunderbar.

Der Prozess der eigenen Auferstehung (Aufstieg, Heilung, wie auch immer es genannt werden will), bzw. für mich ist es eher der letzte große Abschnitt zum vollständigen Leben unserer wahren Essenz in körperlicher Form, beginnt in der Regel nach einem jahrelangen Zeitraum des Erkennens und Erwachens aus den hausgemachten Lebens – und Egostrukturen.
Viele Heilungswege, spirituelle Erkenntnisse und Sichtweisen wurden erschlossen, Neues integriert und ein Gefühl der eigenen Wahrhaftigkeit wurde schon gekostet. Somit ist der Startschuss für deinen ureigenen Aufstieg, der im Grunde genommen erstmal dein Abstieg ist, gefallen.

Die Einweihung

Wenn der Tag der Einweihung sich leise zeigt, bist du in der Regel in einem für dich schon sehr gefestigten inneren Sein verankert, alle nötigen spirituellen Regeln des Lebens sind dir wohl vertraut. Dein Handwerkzeug und dein persönliches Bewusstsein geht Hand in Hand mit dem Beginn der letzten großen Stufe des Aufstiegs einher.
Ohne einen bestimmten Bewusstseinsgrad, ohne eine gute Basis – Stabilität in deinem eigenen Sein- ohne das nötige Handwerkszeug, dass du über die vielen Jahre der Vorbereitung dir angeeignet hast, wäre diese nun kommende Einweihung nicht möglich!
Es mag sich lieblich und sonnig, ja wie der Himmel auf Erden anhören und lockt dich mit dem süßen Duft des Ergebnisses : Endlich dich in deiner Wahrhaftigkeit, deinem Sein, so wie Gott dich gemeint hat, zu leben – frei von allem Destruktiven, frei von karmischen Verstrickungen, frei von jeglicher Schwere und Negativität.
Oh das ist es auch! In Worte schwer zu kleiden…dein inneres Paradis endlich lebbar.
Jedoch ist die Einweihung erstmal der Beginn deiner ganz persönlichen Nacht deiner Seele.
So sei nicht erschrocken oder gar erstarrt, wenn es von einem auf den anderen Tag plötzlich dunkel wird.

Wenn es beginnt

Meinen Beobachtungen, sowie eigenen Erlebnissen zur Folge , aber auch durch die vielen Fallbeispiele in meiner Praxis beginnt genau jener letzte großer Abschnitt des Aufstiegs meistens nach der Sommersonnenwende. Die Zeit davor war bei vielen geprägt durch extreme Müdigkeit, Leistungsabfall, Schmerzzustände die plötzliche kommen und gehen, akute Stresssymptomatiken, Burnout ähnliche Zustände.
Diese Situation spitzt sich rund um den 21.6. zu.
Wie es sich zeigt, ist individuell und hängt mit der jeweiligen Grundthematik eines jeden Einzelnen zusammen. Was ich jedoch feststellen konnte, ist dass sich NICHTS NEUES ZEIGT!
Bist du eine Person, die ihre persönliche Akzentuierung der eigenen Grundthematik eher in psychischen Erkrankungen hat, so wird sich vermutlich auch genau dieses zeigen. Sehr wahrscheinlich ist auch, dass du dieses schon in jungen Jahren durchlebt hast
(In Form von Panikattacken, Angstzuständen, psychosomatische Erkrankungen usw.).
Es können sich auch durchaus ernste Erkrankungen zeigen, die dir aber bekannt sind, bzw. du geglaubt hast, diese überwunden zu haben.
Mit dem Beginn, ist nichts mehr, wie es einmal war. Du hast das Gefühl einer niemals endenden Zeitspanne der Vernichtung entgegenzutreten, was es im Prinzip auch ist…wie oben schon beschrieben, wird nun in Wellen alles Destruktive, alle aufgedrückten Ahnen- karmischen und Urstrukturen aus all deinen Leben nach oben gespült. Du durchschaust deine komplette Egostruktur, was ein mehr als unangenehmer Prozess ist. Es zeigt sich letztmalig, damit du erkennst, damit du fühlst und erstmalig wirklich frei lässt, was dich von dir selbst entfernt.
Es gleicht einer Geburt (und genau das ist es auch!), deiner eigenen Geburt. Und ähnlich wie die Zeitspanne einer Schwangerschaft dauert auch genau jener Prozess – ca. 10 Monate…
Wichtig ist es in dieser Zeit, dass du dich mit dem auseinandersetzt, was sich zeigt. Erkenne die Zusammenhänge, so lässt es sich leichter fühlen und es kann sanfter rausfließen. Es lohnt sich, sich hier Hilfe zu suchen. Du wirst ganz genau spüren, wer dir jetzt zur Seite stehen kann, wo du wirklich gut aufgehoben bist.
Ich habe für mich sowohl mit naturheilkundlichen Maßnahmen, energetischen Heilmethoden, aber auch mit meinem Arzt des Vertrauens eine wundervolle Stütze während des Prozesses gefunden.
Wie sich dein Weg gestaltet, ist auch hier wieder sehr individuell und der erste Schritt, dich ganz auf dein Bauchgefühl einzulassen und in die Selbstermächtigung zu kommen.

Das Leben wird dir genau jene Menschen und die optimalen Bedingungen schicken, die du benötigst um diese Zeit der Heilung sicher und getragen durchleben zu können. Vertraue darauf! Du wirst soviel fühlen und durchleben, wie du auch tragen kannst. Bitte vergiss das nie! Es ist eine grenzensprengende und hochherausfordernde Zweitspanne, die du wundervoll meistern wirst.

Wichtige Eckpfeiler in diesem Prozess sind folgende Daten (bitte als Richtwert sehen):

* 21.06 ( Sommersonnenwende) Zeitraum der Einweihung
* 21.12 ( Wintersonnenwende) Höhepunkt
* Ab Januar/ Februar Abflachen der Wellen
* 20.3. Frühlingsbeginn erstes großes Aufatmen

Warum das Ganze?

Der Aufstieg, die Auferstehung, die Heilung vom Karma ist in jedem einzelnen Menschen tief verankert. Ein jeder wird irgendwann an genau dieser Stufe- der völligen Lösung – stehen, viele in diesem Leben. All die Erfahrungen und Erlebnisse während der Reise durch unseren Inkarnationszyklus wurden auf jeder Ebene unseres Seins abgespeichert. Das ist dir sicher alles hinreichend bekannt. Dein jetziges Leben und Erleben resultiert daher aus den abgespeicherten Informationen deiner vergangen Leben. Ich bin überzeugt, dass diejenigen, die in diesem Leben die letzte Stufe erreichen und auch durchlaufen werden, schon über viele Leben lang mittels Leid, Reue, Busse und ähnliches schon mehr als genug abgetragen haben ( wenn nicht sogar weit darüber hinaus) und nun an dem Punkt stehen, dass sie sich selber aus dem eigens auferlegten Karmarad entlassen.
Es bedarf, wie voran schon genannt, einer gewissen Grundstabilität,
Stärke, Mut und insbesondere einen erreichten Bewusstseinsgrad, um genau diesen Lösungs-Prozess auch durchlaufen zu können.
In diesem Abschnitt zeigen sich dir nochmals alle ( meist wohlgekannten) Themen mitsamt den dazu gehörigen Gefühlen und Gedankenstrukturen. Vernichtung, Ohnmacht, Panik, ein permanentes Gefühl vom Sterben im Leben, Hass, Ablehnung, Einsamkeit, Trennung und jegliche Emotionen die den Geruch vom Tod in sich tragen.
Mit jeder neuen Welle, die im Zusammenhang mit den momentanen immer stärker werdenden kosmischen Energien, Sonnenwinden und Schumannanomalien stehen, werden jegliche Themen und destruktiven Strukturen, die noch in dir sind an die spürbare Oberfläche gespült. Du fühlst ALLES!
Mit beginn dieser Entwicklung, die nichts anderes als eine tiefe Reinigung all deiner Seinsebenen ist, wirst du noch sensibler als du es jemals warst.
Insbesondere Fremdenergien können dich umhauen. War es bisher kein Problem dich in ein Café zu setzen, einkaufen zu gehen oder Abends mit Freunden die Disco zu besuchen, ist es von nun an ein Ding der Unmöglichkeit. Dein gesamtes System ist durch die Einleitung der Einweihung vollkommen offen. Und das muss es auch sein – nur in einem offenem Geflecht ist das Rausließen alter, destruktiver und übernommener Strukturen überhaupt möglich.
Daher bist du während der Zeit der Öffnung auch viel sensibler für jegliche Strukturen im außen. Insbesondere ungeklärte Menschen und Strukturen triggern dich in dieser Phase immens und können dir im wahrsten Sinne die Beine wegziehen.
So herausfordernd und gefühlt vernichtend dieser Zeitraum der vollständigen Reinigung und Loslösung ist, so heilsam, tief nährend und WUNDER-VOLL ist das, was es mit sich bringt:
Deine Essenz, die Liebe die du bist, zieht nun erstmalig in dein heiliges Gefäß „Körper“ ein . Die alte Struktur (dein Ego) stirbt schreiend und widerwillig, alles fern der Liebe nimmt Abschied und macht Platz für dein wahres Selbst. Manche nennen es Erleuchtung, andere vollständiges Gewahrsein im Jetzt…ich nenne es die heilige Geburt meiner Seele in menschlicher Gestalt.
Während das alte ICH stirbt werden wir ein zweites Mal im selben Körper geboren. Daher sei sanft mit dir, wenn der Prozess beginnt. Liebe dich mit jeder Welle noch mehr und nimm deine sterbende Struktur in dein weites Herz. Je weniger du in den Widerstand gehst, desto weniger wirst du diese Erfahrung als leidvoll erleben müssen.
Fließe mit jedem Atemzug und offenen Armen mit, lass dich vertrauensvoll vom Leben zu dir selber tragen.

So erschrecke nicht, wenn sich diese Symptome während der Klärung zeigen können, die jedoch oft nach ärztlicher Abklärung ohne Befund sind ( ich rate immer zu einer ärztlichen Abklärung!):

– Unruhe
– Herzrasen, Herzrhythmusstörungen
– Angstzustände, Panikattacken
– Schlafstörungen
– Burnoutsymptome
– extreme Müdigkeit
– Schmerzen im ganzen Körper, mal mehr mal weniger
– Rückenschmerzen
– erhöhter Puls
– Tinnitus, Ohrrauschen, Klingeln
– Verdauungsstörungen ( Durchfall, Verstopfung, Magenschmerzen)
– Lymphknotenschwellungen
– Nahrungsmittelunverträglichkeiten
– Gelenkschmerzen
– Fieber, Grippe
– erneutes Auftauchen chronischer oder vermeintlich überwundener Krankheiten
– Kreislaufprobleme
– Schwindel, Gefühl der Ohnmacht
– Zittern
– Sehstörungen
– Kopfschmerzen, Migräne
– u.v.m

( Im Tagesimpuls für den 26.06.2019 werde ich auf den zeitlichen Ablauf des Auftretens der Symptome und die Ursächlichkeiten näher eingehen.)

Aus eigener Erfahrung kann ich dir aber versichern, dass sich alle Symptome mit der Loslösung auch wieder vollständig verlieren.
Für all jene, die schon in den letzten Jahren ( meine persönliche Aufzeichnung im Umfeld ist seid 2017) diese intensiven 10 Monate durchlaufen haben, wird es von Tag zu Tag freier, leichter und die Überempfindlichkeit gegenüber jegliche Art von Energien verliert sich auch. Je mehr du in deinem eigenen Gefäss wohnst, deine Zellen von deiner Essenz vollständig ausgefüllt werden, desto weniger spürst du körperlich das Außen. Du nimmst es lediglich nur nach an der Oberfläche ganz sachte wahr…für mich ist das Befreiung pur.

Und so wünsche ich dir von Herzen, dass du diese Zeit deiner Neu-Geburt so sanft und leicht wie es nur möglich ist erlebst.
Möge dein Urvertrauen und die Liebe, die du bist vollständig in dir lebhaft spürbar sein.

 

Bildquelle: Pixabay

Text: Yvonne Fitzner

 

 

P.S.: Meine Impulse dürfen gerne mit Hinweis auf Website und Urheber bitte vollständig und ungekürzt geteilt und weitergeleitet werden.

Tagesimpuls 24.06.2019

Von einem Moment auf den anderen ist alles anders. Sie ist wieder da!

Diese Panik, diese alte Angst, die Luise aufs Neue in wohlbekannte und doch längst vergessene Zeiten hinunterzieht. Eingehüllt von dem schweren und dunklen Mantel der Furcht, liegt Luise hektisch atmend in ihrem Bett. Ihr ist kaum noch ein klarer Gedanke möglich, die Ohnmacht hatte die Vorherrschaft eingenommen . Dieses Gefühl der Vernichtung, der Urangst, die ihr die Brust schmerzhaft einschnürt, ist ihr wohl bekannt. Als sie noch ein junges Mädchen war, hatte sie immer mal wieder diese Panikattacken.

Sie kamen stets aus dem Hinterhalt, ohne Vorankündigung hebelten diese Momente jegliches Sicherheitsgefühl aus. Die nackte Angst und die gleißende Panik waren in jenen Augenblicken Herrscher in Luises Reich. Es dauerte Jahre intensiver Arbeit mit sich selbst, um Stück für Stück aus der Angstschlaufe wieder in eine normales Leben hineinzukommen. Sie bearbeitete die Ursache ihrer Angst, erlernte hilfreiches Handwerkzeug, baute eine gesunde Selbstliebe auf und ordnete ihr Leben neu. Luise glaubte, es geschafft zu haben. Bis zu dem Moment, wo sich alles Alte nochmal in seiner ganzen Pracht zeigte.

Es dauerte tatsächlich eine Weile, bis sie sich auf ihre Stärken, Ressourcen und das erlernte Handwerkzeug besann. Doch genau hier liegt der Schlüssel! Es ist nicht wichtig, ob dich alte Themen, wie hier bei Luise, wieder einholen und dich in das alte Gefilde ziehen wollen. Es sollte dich auch nicht interessieren, wie lange du dich wieder in deinen alten Strukturen verwoben hast. Ausschlaggebend und absolut elementar ist, dich wieder auf dich zu besinnen! Finde deine Stärken, deine Ressourcen. Hole dir Hilfe von außen, wenn es nötig ist, vielleicht ist noch etwas in dir, das noch in Heilung gehen mag. Manchmal zeigen sich auch alte Themen mit voller Wucht, da sie einfach nur letztmalig aus dir herausfließen wollen. Spüre hier bitte in dich hinein, was für dich stimmig ist. Lass nicht mehr zu, dass dich längst überholte Muster beherrschen. Du bist der Herr in deinem Haus!

Bildquelle: pixabay

Text: Yvonne Fitzner

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Tagesimpuls 23.06.2019

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Du sagst vielleicht, du liebst diesen einen Menschen,
 du tust alles dafür, dass es endlich passt.
Aus lauter Verzweiflung passiert es unweigerlich:
Es wird sich verdreht, kontrolliert, fingiert, manipuliert, gespielt, visualisiert…
Du hast eventuell alles eingesetzt, jede Technik angewendet, hast einen Heilungsmarathon angetreten, nur um genau Jenen an deiner Seite zu wissen.
Tust du es aus Liebe zu dir, oder um eine Lücke von außen gefüllt zu bekommen? Ist es Letzteres, höre auf damit! Lass es! 
Es ist ein Fluch, eine Nerver-ending-Story, wenn du dich selber im Spiel des „Haben-Wollens“ verlierst, weil du die Erfüllung vermeintlich nur in einem anderen siehst.
 Alles im außen ist Resonanz auf dein Innenleben.
 Wie willst du Liebe empfangen, wenn du sie dir selbst nicht geben kannst?
 Wie willst du Ehrlichkeit und Offenheit erleben,
 wenn du manipulierst, dich selbst und deine Bedürfnisse ignorierst oder nicht ehrlich zu dir bist? 
Wie willst du Freiheit erhalten, wenn du kontrollierst?
Wie willst du von einem anderen wirklich gesehen werden, wenn du dich selbst nicht wahrnimmst?
 Im Ignorieren deiner eigenen Bedürfnisse, Wünsche und deiner Essenz, ist der Schritt, diesen einen Menschen für deine Zwecke zu instrumentalisieren, alles auf ihn zu projizieren, um von dir selber abzulenken, nicht weit. Nicht dieser ist das Problem – das Problem ist in dir. 
Es ist an der Zeit, deine volle Aufmerksamkeit, Hingabe und Liebe dir selber zu widmen.
 Alles beginnt und endet in dir – niemals im außen!

 

 

Bildquelle: pixabay

Text: Yvonne Fitzner

 

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Tagesimpuls 22.06.2019

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Wahre Liebe oder Ware Liebe?

Diese Frage stellt sich mir immer mal wieder. Wahre Liebe ist etwas, das tief aus unserer Seele entspringt und die Substanz unseres inneren Kerns ist. Wir sind unser ganzes Leben auf der Suche nach wahrhaftiger echter Liebe. Es ist eine tief eingespeiste Sehnsucht, die uns rastlos nach genau jener einen Liebe umherirren lässt. Wir verlieren uns so sehr im Außen, um endlich das Ersehnte zu bekommen, dass unweigerlich aus der wahren Liebe eine Ware Liebe entsteht.
Diese Ware „Liebe“ preist sich an jeder Ecke auf manch schillerndem Verkaufsposten an, um sich dann nach gewisser Zeit im „Gebrauch“ als gehörige Finte zu enttarnen.
Kein Wunder, basiert doch dieses Geschäftsmodel auf knallharten Businessregeln: Gibst du mir, gebe ich dir. Und wehe es kommt der Tag, wo der eine nicht mehr seine aufgedrückte Rolle, bzw. den „Vertrag“ erfüllt …aus und vorbei ist es nun mit der Vereinbarung „Liebe“.
Solange wir nicht ansatzweise erkennen, dass wahrhaftige Liebe der Hauptbestandteil unserer Essenz ist, solange wir nicht begreifen, dass wirkliche Liebe völlig frei von Erwartungen, Begehren, Forderungen und Regeln ist, solange wir wahrlich nicht verstehen, dass Liebe IMMER da ist, solange wird sich uns auch nur die Ware Liebe zeigen können.
Der Weg zur einen, echten Liebe führt ausschließlich nur über den ureigenen Pfad zu uns selbst.

 

 

Bildquelle: pixabay

Text: Yvonne Fitzner

 

 

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Tagesimpuls 21.06.2019

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Mein geliebtes Ich

Ich möchte dich heute um Verzeihung bitten…aus der Tiefe meiner Seele.
Mein ganzes bewusstes Leben lang, habe ich dich nie richtig wahrgenommen. Ich habe anderen mehr glauben geschenkt, wie sie mich meinten zu sehen.
Und dieses für wahr gehalten.
Habe mich selbst verraten, verleugnet, verbogen…war ein Meister der Masken, ein tollkühner, gewiefter Schauspieler nur um ein bisschen Anerkennung und Liebe zu erhaschen.
Habe mich verkauft, mich klein gemacht und erniedrigt, nur um gesehen zu werden.
Ich bitte dich, mein geliebtes Selbst, verzeih mir.
In all den Jahren habe ich mich Stück für Stück wiederfinden dürfen. Habe mich hinter meinen Mauern und Gitterstäben in der dunkelsten Ecke entdeckt.
Fühlte mich nicht würdig nach vorne ins Licht zu kommen.
Es brauchte Zeit und viel Geduld, all meine Facetten nach und nach behutsam zu beleuchten. Oh es tat weh, furchtbar weh.
Aber das, was da zum Vorschein kam, war so unbeschreiblich, berührend und zauberhaft schön, dass mir hierfür die Worte fehlen.
Ich bin, die ich bin.

 

Bildquelle: pixabay

Text: Yvonne Fitzner

 

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Tagesimpuls 20.06.2019

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Weit entfernt, in einer anderen Zeit,
als die Liebe noch frei und unbekümmert
auf jeder Blume, in jedem Blick,
im Regen und bei Sonnenschein zu finden war,
lebte sie das Leben in seiner ganzen Pracht,
bis zu dem Moment, wo sie vergaß,
dass sie die Liebe war und aus lauter Verzweiflung
das Kleid der Angst anzog.
Sie versteckte sich bis zur Unkenntlichkeit hinter dicken Mauern
und linste nur ab und an in den immer dunkler werdenden Raum.
Die einstiege Größe, das herrliche Strahlen und der leuchtende Frieden wurden von der Kleinheit, dem Hass und der tiefen Traurigkeit ersetzt.
Irgendwann schrie das Leid so schrill und laut,
dass die Mauern der Liebe schmerzhaft in sich zusammenfielen.
Stein um Stein, Stück für Stück.
Es war ein Aufatmen sondergleichen, eine Befreiung aus der selbst auferlegten Pein.
Und heute sieht man sie wieder,
die Liebe…
auf so mancher Blume und in manchem Gesicht,
im Regen und auch bei Sonnenschein.

 

 

Bildquelle: pixabay

Text: Yvonne Fitzner

 

 

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Tagesimpuls 19.06.2019

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Es erfordert Mut und Kraft sich seinen tiefsten Ängsten,
seinem größten Schmerz zu stellen.
Gerade in der heutigen Zeit bleibt kein Stein mehr auf dem anderen. Alles, was auf einer Lüge, einem grellen Schein aufgebaut ist, wird dir entrissen. Es nützt nichts, dich krampfhaft weiter an dem ungesunden, alten Ballast festzuklammern – verspricht doch die bequeme, alte, zerschlissene Couch der Gewohnheit ein stückweit Sicherheit.
Mitnichten geht es darum, dich zu ärgern oder dich ins Unglück zu stürzen. Auch wenn es sich im Moment als die größte Katastrophe anfühlen mag, so ist es als ein wahrhaftiger Segen gedacht.
Solange du dich selber als deinen ärgsten Widersacher, deinen schlimmsten Feind wahrnimmst und mit deinem Spiegelbild in den Ring des Hasses steigst, kannst du nur verlieren.
Erst im Fallen lassen all deiner Waffen und Mauern, ist dir ein ungetrübtes Fühlen deiner Selbst möglich.
Und wenn du nun dein Feuer spürst, wenn in den lodernden Flammen deiner Brust dein Mut erwacht, so lass dich von deinem Schmerz umarmen und erlebe, wie er leise lebe wohl sagt.

 

 

Bildquelle: pixabay

Text: Yvonne Fitzner

 

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Tagesimpuls 18.06.2019

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Zeit der Kontemplation – oder wie ich mich im süßen Nichts-Tun fand

Manchmal gibt es Phasen im Leben, wo jegliche Aktivität, jegliches Bestreben, sich im unerschöpflichen Tun auszuleben, rigoros und ohne Einhalt unterbunden werden.
Diese Erfahrung durfte ich erstmalig im letzten Jahr machen – zum Leidwesen meiner konditionierten Struktur, aber zum überraschenden Aufatmen und auch Erkennen meiner wahren Natur. Es ist nicht so, dass ich in den vielen Jahren davor keine Bewusstseinsarbeit, keine tiefe Transformationsarbeit hinter mir hatte, mitnichten! Ich arbeitete schon mein gefühlt halbes Leben an mir und war der Meinung, mit dem Gröbsten „durch zu sein“. Wie ich irrte….
Mein Körper legte mich auf unbestimmte Zeit im wahrsten Sinne lahm, nichts ging mehr. Für einen “ Macher“, wie ich es doch stets war, eine Herausforderung und Ohrfeige sondergleichen.
Ich fiel ins Nichts, ins Ungewisse und somit direkt in meine noch vorhandenen tiefschlummernden Ursprungs- Ängste und verborgenen Glaubenssätze.
Das bisherige gewohnte, aber auch sichere Hamsterrad des nicht endenden Tuns war mir nicht mehr möglich zu betreten – ein Weglaufen
somit nicht mehr gegeben. Ich musste zu mir, mich aus-halten, mir begegnen und erkennen, wieviel Destruktives in mir noch leise wohnte.
Es waren tatsächlich eingebrannte Sätze wie “ wenn ich nichts machen kann, bin ich nichts wert“, “ ich muss mir meine Daseinsberechtigung verdienen“, die mich in meinem Mark erschütterten. Tränen des Schmerzes, aber auch Tränen der Erleichterung liefen während des Gewahr werdens meiner inneren Konditionierungen über mein Gesicht.
Alles Aufgedrückte, alle Fremdanteile und übernommene Internalisierungen wurden in der Zeit der Stille vollständig und radikal an die Oberfläche geholt und verbrannten in meinem eigenen Feuer der Erkenntnis.
So herausfordernd und anstrengend diese Phase für mich war, umso leichter und freier fühle ich mich jetzt.
Im maßlosen Tun verlor ich mich, im Nichts-Tun fand ich mich.
Solltest auch du dich gerade in einer Zeit großer Herausforderungen befinden, so möchte ich dich ermutigen, aber auch beruhigen….nichts ist so heiß, wie es gekocht wird und alles geht vorüber! Es hat einen tieferen Sinn und ist wichtig für dich. Manchmal brauchen wir einen gewissen Leidens-druck, um zu uns selbst zu kommen.

 

 

Bildquelle: pixabay

Text: Yvonne Fitzner

 

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Tagesimpuls 17.06.2019

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Wie ambivalent es doch an manchen Tagen ist.
Tief entspannt, in völliger Ruh
sitze ich im heiligen Schoss meiner Selbst,
während so manches Alte sich noch einmal
lauthals gröhlend und unverblümt zeigt.
Es tanzt die bekannten Reigen
verflossener wohlbekannter Zeiten..
da ist sie wieder, die Unruhe, der Zorn und die Unzufriedenheit.
Hand in Hand wirbeln sie in friedvoller Einigkeit um mich herum.
Ein einladender Blick, eine neckische Geste…
komm, spiele wieder mit!
Ich will nicht. Das einzige Bestreben ist es,
den drei ungestümen Gesellen beim Toben zuzuschauen..
mehr bedarf es nicht.
Und so verweile ich weiterhin in gelassener Ruhe
in meinem weiten Herzen,
lasse den kleinen Geistern ihre Bühne der Illusion.
Hier toben und tollen sie solange,
bis sie müde sind und sich erschöpft
in meine offenen Arme fallen lassen.
Ja, so ist es, an manchen Tagen….
wenn die Ambivalenz zur Einheit wird.

 

 

Bildquelle: pixabay

Text: Yvonne Fitzner

 

 

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Tagesimpuls 16.06.2019

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Dein ureigener Seelenplan, der dir Erfüllung,
Glück, Liebe und Frieden verspricht,
kann vollständig gelebt werden, wenn du mit deinen Gedanken
so oft wie möglich im Hier und Jetzt verweilst.
Die Krux an der Sache ist jedoch, dass ein dauerhaftes Leben
im Hier und Jetzt nur möglich ist, wenn du die Strukturen
deines Fremdbildes erkannt und erlöst hast.

 

Die Strukturen und Verstrickungen unseres Fremdbildes oder Egos (geprägt und genährt durch Konditionierungen, Glaubenssätze, Anhaftungen unserer Ahnen, Erfahrungen, etc.) hindern uns im unerkannten und unerlösten Zustand daran, das zu sein, wer wir wirklich sind, das zu leben, was uns wahrhaftig entspricht.
Gerade das Verweilen im jetzigen Moment ist mehr als herausfordernd, wenn sich unser noch ungeklärte Geist durch Triggerpunkte im Außen gedanklich an alte Erfahrungen heftet und sich nun im Kopfkino ein neues Zukunftsszenario bastelt.
Hier wird deutlich, wie wichtig die eigene Klärung und das Erkennen der destruktiven Muster und Strukturen in uns ist.
Es wäre jedoch kontraproduktiv, sein Ego/Fremdbild ausschließlich dem negativen Aspekt zuzuordnen. Mit dieser Konnotation geht man automatisch wieder in den Widerstand, in diesem Fall zu sich selbst, was wieder Leid nach sich ziehen würde.
Eine für mich sanftere Variante wäre das Fremdbild als das anzunehmen und auch wertschätzend anzuerkennen, was es schlichtweg ist: Ein Teil von dir, der dir einen gewissen Erfahrungsschatz möglich gemacht hat und dazu diente, zu erkennen, was du nicht bist, um endlich zu sein, wer du wirklich bist.

 

Bildquelle: pixabay

Text: Yvonne Fitzner

 

 

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